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05/2011: Mit mehreren Standbeinen zum Erfolg

WEINVIERTEL - Die in Göllersdorf bei Hollabrunn ansässige Aichinger Hoch- und Tiefbau GmbH ist nicht nur ein wichtiger lokaler Arbeitgeber, sie wird auch von privaten und öffent-lichen Auftraggebern als verlässlicher Partner geschätzt. Neben dem Hauptgeschäftsfeld Hochbau gelang es mehrere starke Standbeine zu etablieren, mit deren Hilfe man die für die Bauwirtschaft schwierigen letzten Jahre unbeschadet überstehen konnte.

Das 1958 gegründete Bau-Unternehmen wird heute in der zweiten Generation von Ing. Helmut Aichinger und seiner Frau Regina geführt. Der Baumeister-Betrieb für Hoch- und Tiefbau beschäftigt rund 110 Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen und besteht im Wesentlichen aus zwei unabhängigen Firmen, die in engem Verbund miteinander arbeiten: So ist die eigentliche Baufirma mit angeschlossenem Baustoff- bzw. Werkstättenbereich direkt in Göllersdorf beheimatet, während das Betonwerk (Transport-Beton und Erzeugung der Hochbau-Komponenten Schalungssteine, Mauerblock, Kaminsysteme, Leichbetonsteine usw.) getrennt davon am Rande der Ortschaft angesiedelt sind. Firmenchef ¬Bmstr. Ing. Helmut Aichinger sieht darin eines der Erfolgsgeheimnisse: „Dank der Struktur, über die wir heute verfügen, können wir uns zu einem großen Teil selbst mit Baumaterialien versorgen. Von der Planung bis zur Produktion können wir daher unseren Kunden gegenüber als kompletter Dienstleister auftreten!“ Wie bereits erwähnt erzielt die Aichinger Hoch- und Tiefbau GmbH ihren Hauptumsatz im Hochbaubereich – konkret sorgen die Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie der Bau von öffentlichen Gebäuden und Gemeindeprojekten wie z.B. Kindergärten, Schulen und Verwaltungsgebäuden für die entsprechende Auslastung. Durch die Mitentwicklung und Erzeugung des innovativen Schnellbausteins LiaTop50 hat Baumeister Ing. Aichinger sein großes Ziel, einen Passivhaus-Baustein zu erfinden, erreicht. Weitere Tätigkeitsfelder sind der Industriebau, der landwirtschaftliche Bau und die Altbausanierung. Der klassische Erdbau, darunter auch der Kanalbau, war bis vor zehn Jahren noch deutlich stärker. Dazu Ing. Aichinger: „Der Markt hat sich geändert, es gibt heute im Weinviertel auch kaum mehr Baufirmen in unserer Größe. Wir haben auf diese Entwicklung reagiert und unsere Aktivitäten im Bereich Bauschutt-Recycling verstärkt. Darüber hinaus versorgt unser Fuhrpark die Baustellen mit eigenem Transportbeton, Betonfertigteilen und LiaBausteinen.“ Beim privaten Bauherren punktet Aichinger-Bau aber nicht nur hinsichtlich der Planung und Realisierung von maßgeschneiderten Häusern, der eigene Baustoffhandel bietet als Ergänzung ein reichhaltiges Sortiment – vom kleinsten handwerklichen Teil (Schrauben, Muttern etc.) bis hin zu kompletten Bausystemen. Im Transportbereich umfasst der eigene Fuhrpark rund zehn Lkw in verschiedenen Ausführungen, die überwiegend im Werksverkehr eingesetzt werden. Anfallende Spitzen in der Belieferung von Kunden und Baustellen werden mit externen Frächtern abgedeckt.


Maschinenpark: Flexibilität und Effizienz im Vordergrund

Einer der Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung sind für Firmenchef Aichinger auch verlässliche und effiziente Baumaschinen – ein Umstand, dem er vor Kurzem mit dem Ankauf eines CCU („Caterpillar Certified Used“ – siehe Info-Kasten) geprüften 319DL Raupenbaggers Rechnung trug. Dazu der Firmenchef: „Ich kann mich noch gut erinnern, ich ging in die erste Klasse Volksschule, als wir unsere ersten CAT-Maschinen bekamen. Seit dieser Zeit spielen Caterpillar-Geräte in unserem Betrieb eine große Rolle. Dementsprechend besteht unser Maschinenpark heute überwiegend aus Caterpillar-Geräten!“ Angeschafft wurde der 319DL, um einen Raupenbagger 315 zu ersetzen, der sich über einen Zeitraum von zehn Jahren bei den verschiedensten Arbeiten bewährte. Mit einem Einsatzgewicht von 19,5 Tonnen punktet der 319DL durch sehr gute Rundumsicht, eine geräuscharme Komfortkabine mit Klimaautomatik und einen leistungsstarken EU Stufe IIIa konformen ACERT-Motor mit Pumpe-Düse für hohe Leistung bzw. niedrigen Kraftstoffverbrauch. Weitere CAT-Maschinen im Gerätepark der Aichinger Hoch- u Tiefbau GmbH: ein 301.8C Minibagger – ausgerüstet mit einem H35S Hydraulikhammer, zwei 226B Kompaktlader, ein 428E Baggerlader, ein 938 GII Radlader und ein 303.5 Kurzheckbagger – ausgerüstet mit einem H55S Hydraulikhammer. Als „Senior“ im Gerätepark ist nach wie vor ein inzwischen betagter Raupenbagger 330 der 40-Tonnen-Klasse tätig, der in erster Linie im Recycling-Bereich Zerkleinerungsarbeiten übernimmt. Bei Bedarf werden aber auch anspruchsvolle Abbrucharbeiten mit dem 40-Tonnen-Bagger durchgeführt. Ing. Helmut Aichinger abschließend über die weitere Entwicklung: „In den verschiedenen Bereichen verfügen wir bis Herbst über eine sehr schöne Auslastung. Mittelfristig wollen wir vor allem private Kunden verstärkt ansprechen. Aus dem Zusammenspiel unserer Synergien mit der Erfahrung und Kompetenz meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind wir in der Lage, den Trend zum massiven Hausbau mit hochgedämmten, gesunden und wirtschaftlichen Materialen zu erfüllen. So können wir unsere Häuser mit vollster Zufriedenheit an unsere Kunden übergeben. Grundsätzlich bleiben wir aber sicherlich auch in Zukunft unserer Strategie treu, unseren Erfolg über mehrere Standbeine abzusichern!“



Bmstr. Ing. Helmut Aichinger : „Der eigene Baustoffhandel ist eine wichtige Ergänzung für unser Unternehmen!“
Bmstr. Ing. Helmut Aichinger, Johannes Kargl, zuständiger Zeppelin-CAT Gebietsbetreuer und Bagger-Fahrer Leopold Besenbeck.
Im Recycling-Bereich, etwas außerhalb von Göllersdorf, leisten der 938 GII Radlader und der „Senior“- Raupenbagger 330 gute Dienste.
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