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Bewegte Zeiten

30.07.2020

Florian Kogler suchte eine Maschine, mit der bei Holzarbeiten ebenso wie bei Straßenausbesserungen ordentlich was bewegt werden kann. Seine Wahl fiel schließlich auf einen CAT M315F Kurzheck-Radbagger und er glaubt fest daran, damit für künftig noch bewegtere Zeiten gerüstet zu sein.

 

Dieser Woody kann zum leichteren Manövrieren von Stammpaketen die Walzen wegklappen,“ erklärt Florian Kogler die Vorzüge des Harvesterkopfes an seinem erst diesen Januar übernommenen CAT M315F. Freilich, „weggeklappt“ sei während der Pandemie auch so manches lukrative Geschäft, meint der Steirer dann nachdenklich. So manchen seiner Branchenkollegen hätte das noch härter getroffen als ihn selbst. „Ich bin froh, dass ich im März den Kurzheckbagger schon hatte“, sagt der Gründer eines Forstservice und Erdbauunternehmens.

Denn damit verfüge er ein überaus potentes Gerät – kraftvoll, standfest und überaus flexibel. „Der CAT ist bei Erdarbeiten ebenso kompetent einsetzbar wie für Wegeausbesserungen und die Holzaufarbeitung im Wald“, bestätigt der Jungunternehmer.

Gute Verkaufsargumente

Gefragt nach weiteren Vorteilen eines CAT Kurzheckbaggers für Forstunternehmer, überlegt Harald Polleros, Verkaufsleiter bei Zeppelin, nicht lange: „Sparsamkeit im Betrieb, die Qualität der Verarbeitung und das große Servicenetzwerk.“ Tatsächlich bietet der Generalimporteur Zeppelin Österreich GmbH, Fernmonteure in jeder Region Österreichs auf und – sollte ein Vor-ort-Einsatz unumgänglich sein – auch Bereitschaftsmonteure für ein 24h-Reperaturservice. Gerade für einen „Generalisten“ unter den Maschinen wie den CAT M315F mit so unterschiedlichen Arbeitsanforderungen sei das ein Muss.

Gerade arbeitet der gelb-schwarze Bagger Stämme in einem abgelegenen Bestandsteil im obersteirischen Bezirk Stainach auf, die ihm ein Seilharvester eines Subunternehmers aus einem Steilhang heraufholt. „Eine Kombination aus Mastseilgerät und Kurzheck-Radbagger ist sehr effizient und bei uns daher häufig anzutreffen“, führt Florian Kogler aus.

Ein Einsatzort wie dieser, zeige einen weiteren enormen Vorteil eines Radbaggers auf. „Ich überstelle fast überall hin auf der Achse. Ein Sattelschlepper wäre hier herauf zum Beispiel gar nicht gekommen – keine Chance“, lacht der Steirer. Für ihn bedeute das daher auch ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal in seiner Region. „Diese Möglichkeit haben eben nicht viele hier.“ Entsprechend verfügt der CAT M315F über eine Getriebeautomatik mit drei Fahrmodi: Normal, Kriechgang und einen Straßenmodus. Typisiert ist er als Baumaschine auf eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Schild, Pratzen und Schreitfuß

Ganz bewusst hat Florian Kogler in Absprache mit seinem Fahrer Maximilian Geier den neuen Bagger auch mit einem Schild vorne, zwei Pratzen hinten und einem Schreitfuß - angelenkt über den Löffelzylinder des Krans - ausrüsten lassen. „Mit dem Schild lassen sich Wege wunderbar vom Schlagabraum säubern. Die Pratzen helfen nicht nur beim achsschonenden ,Ausheben‘ des Baggers, bevor dieser Tonnenlasten stemmt, sondern sorgt mit seiner gelochten Bodenplatte auch für die Möglichkeit, durch einen massiven Metalldorn die Maschine auf rutschigem Untergrund zusätzlich zu fixieren“, erklärt Maximilian Geier. Der Schreitfuß wiederum könne den im Vergleich zur Raupenversion eingeschränkt geländegängigen Radbagger über so manche Bodenunebenheit hinweghelfen. Zudem bringe er noch etwa 1,5 m zusätzliche Kranreichweite, weiß der Kranfahrer aus Erfahrung.

Umfassende Finanzierung

Kunden des Hauses profitierten auch vom CAT Finanzierungsservice. „Egal ob Mietkauf, Miete oder Leasing – wir können alles aus einer Hand anbieten“, bestätigt Harald Polleros, der bereits seit zehn Jahren bei Zeppelin arbeitet. Er sei auch die eine Ansprechperson, an die sich CAT-Kunden im Fall des Falles wenden könnten. Damit Notfälle aber erst gar nicht auftreten, gebe es Angebote für Services alle 500 und gründliche technische Überprüfungen durch den Zeppelin-eigenen Kundendienst in regelmäßigen Abständen. Dies wiederum ein Alleinstellungsmerkmal in der Baumaschinenbranche..

Was ist von CAT bei forstlich relevanten Maschinen wohl in Zukunft zu erwarten? Harald Polleros wünscht sich, dass der Knickschlepper des Konzerns wieder nach Europa zurückkehrt. Weil die CE-Zertifizierung im Hinblick auf die überschaubare Größe des europäischen Marktes zu aufwendig war, wurde das in den 1990er-Jahren beliebte CAT-Modell nicht mehr importiert.

Gute Harvesterfahrer werden händeringend gesucht. „Würde ich zu jedem Neugerät auch einen geeigneten Fahrer mitliefern können, würde sich mein Bestellungseingang wahrscheinlich verdoppeln“, meint der gelernte Fahrzeugtechniker augenzwinkernd. Ein Grund mehr, den Fahrer zu verwöhnen, wenn man einen guten hat. Der Arbeitsplatz von Maximilian Geier ist jedenfalls mit einem luftgefederten beheiz- und belüftbaren Sitz angenehm ausgestattet. „Unseren CAT fährt nur der Max. Er lässt selbst mich nur in Ausnahmefällen ran“, lacht der Forstunternehmer.

Vier Stammabschnitte auf einmal: CAT und Woody beim Holzsortieren
Fahrer Maximilian Geier, Verkaufsleiter Harald Polleros und Unternehmer Florian Kogler (v.li.)
Geübte Fahrer können den Harvesterkopf innerhalb von fünf Minuten gegen einen Löffel austauschen.
Mit dem Schild lässt sich auch Astwerk von der Straße schieben, die hinteren Pratzen bieten die Möglichkeit einer zusätzlichen Bodenverankerung.
Der „Schreitfuß“ bringt noch etwa 1,5 m Kranreichweite zusätzlich.