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Hoch- und Tiefbau-Profi Schütz: Alles aus einer Hand im Weltkulturerbe

15.06.2020

Seit 20 Jahren zählt die Wachau zum Weltkulturerbe. In diesem sensiblen Umfeld etwas Neues zu schaffen und gleichzeitig das Alte zu bewahren, stellt Bauunternehmen vor große Herausforderungen.

 

Ein ausgesprochener Spezialist für diese Arbeiten ist die in Weißenkirchen ansässige Franz Schütz GesmbH, die sich aufgrund ihrer umfangreichen Kompetenzen als gefragter Generalunternehmer etabliert hat. Auf den Baustellen des Unternehmens sorgen leistungsfähige und vielseitige Cat Geräte seit vielen Jahren für rasche Abläufe.

Nicht ohne Stolz blickt die Firma Schütz auf ihre lange Bau-Tradition zurück, denn bereits 1926 gründete der gelernte Maurermeister Franz Schütz sein eigenes Bauunternehmen. Er legte damit die Basis für den heutigen Vorzeigebetrieb, der fest in der Region verankert ist. Seit 1982 leitet Baumeister Ing. Franz Schütz das Familienunternehmen in der dritten Generation. Unterstützt wird er dabei tatkräftig durch Baumeister DI (FH) Alice Schütz, die das Unternehmen später weiterführen wird.

Wichtige Meilensteine in der Firmengeschichte bildeten Ende der 1960er Jahre der Einstieg in den Tiefbau und die Eröffnung des eigenen Betonwerks in Kottes. In der Folge wurde der Standort Kottes mit der Konzession für das Zimmereigewerbe und durch die Errichtung von Massiv-Fertigteilhäusern weiter aufgewertet. Seit über 40 Jahren verfügt die Firma Schütz auch über ein eigenes Büro in Krems an der Donau. Den vorläufigen Schlusspunkt setzte die feierliche Eröffnung der Dachdeckerei im Jahr 2012.

Heute steht die Firma Schütz, die an den drei Standorten Weißenkirchen, Kottes und Krems rund 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, für ein breites Dienstleistungsangebot. Dieses umfasst nicht nur die Planung und Ausführung neuer Hoch- und Wohnbauprojekte, sondern auch die Sanierung historischer Gebäude sowie den Industrie- und Anlagenbau. Im Bereich der Planung und Fertigung wird mit modernster CAD-Technik gearbeitet. Weiters werden für die fachlich richtige Beurteilung bei der Althaussanierung Thermografien und Energieausweise erstellt.

Im Tiefbau hat sich das Unternehmen vor allem für Gemeinden als zuverlässiger Partner etabliert. Neben dem Know-how im Kanal- und Leitungsbau sind auch die Serviceleistungen bei Abwasserbeseitigungsanlagen gefragt. Ebenso steht man privaten Bauherren bei der Errichtung hauseigener Kanäle mit Rat und Tat zur Seite. Zusätzlich werden Betonsanierungen sowie Betonschneide- und Bohrarbeiten durchgeführt.

Geschäftsführer Bmstr. Ing. Franz Schütz betont: „Die hohe Qualität unserer Bauausführung wird durch zahlreiche namhafte Referenzen deutlich. Egal, ob es sich um den Neubau der Danube Private University, namhafte Weingüter der Region oder um Wohnhausanlagen handelt, die vorwiegend für die Kremser Gedesag abgewickelt wurden.“

Doch nicht nur die Baukompetenz hat bei der Firma Schütz eine lange Tradition: bereits ein Jahr nach der Firmengründung startete der Betrieb auch mit der Lehrlingsausbildung. Aktuell werden 19 Lehrlinge in den verschiedenen Bereichen ausgebildet, ein Projekt, das vor allem Anna Schütz am Herzen liegt. Gemeinsam mit Tochter Alice und den Bauleitern Markus Enne und Patrick Raffetseder betreut sie die Jugendlichen mit großem Engagement. Für die hohe Qualität seiner Lehrlingsausbildung wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet.

Dazu Baumeister DI (FH) Alice Schütz: „Wir haben das, woran wir leidenschaftlich arbeiten und was wir am besten können, zu unserem Beruf gemacht: das Bauen! Unsere Kunden können darauf vertrauen, in jeder Situation professionell beraten zu werden, und bei einem kompetenten Partner bestens aufgehoben zu sein. Dabei wissen wir, dass unser größtes Kapital unsere Mitarbeiter sind. Die Investition in die Ausbildung der eigenen Mitarbeiter hat für uns einen sehr hohen Stellenwert – nicht zuletzt deshalb, weil der Facharbeitermangel nach wie vor eine große Herausforderung ist.“

So wie auf die eigenen Mitarbeiter achtet das Unternehmen aber auch auf seinen Fuhrpark. Durch laufende Investitionen wird sichergestellt, dass die Lkw-Flotte und die eingesetzten Geräte dem letzten Stand der Technik entsprechen. Bei den Baumaschinen dominiert seit vielen Jahren die Marke Caterpillar. Der Grundstein für diese große Markentreue wurde bereits mit dem ersten Cat Gerät gelegt, das von der Firma Schütz 1977 angeschafft wurde. Heute bilden 13 Cat Geräte den Kern des Fuhrparks, der ganz auf die speziellen Anforderungen der Bautätigkeit im Weltkulturerbe zugeschnitten ist. Dabei ist die Geräte-Palette ist breit gefächert und umfasst neben den Kettenbaggern Cat 320 und Cat 323 auch Mobilbagger und mehrere Kompaktgeräte. Einen hohen Stellenwert genießen die fünf kompakten Radlader Cat 906M, die mit Schnellwechsler und verschiedenen Anbaugeräten optimal für die verschiedenen Tätigkeiten eingesetzt werden können.

Wolfgang Grün, zuständiger Betreuer von Zeppelin Österreich, kennt Geschäftsführer Ing. Franz Schütz seit 25 Jahren. Er kann auf über 40 Jahre Erfahrung mit Cat Geräten zurückblicken und kennt die Einsatzbedingungen in der Wachau ganz genau. Grün: „Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz und in den engen historischen Gassen ist der Leitungsbau sehr schwierig. In diesem Umfeld kann vor allem der kompakte Radlader Cat 906M seine Stärken voll ausspielen. Mit der jüngsten Neuanschaffung, dem inzwischen fünften Cat 906M, hat die Firma Schütz ihren Fuhrpark weiter ausgebaut. Alle Cat Radlader sind mit einem Schnellwechsler und einer Seitenkippschaufel der Firma Winkelbauer ausgerüstet. Das Gerät bewährt sich nicht nur bei den engen Kanalbaustellen, sondern unterstützt mit der Staplergabel auch den Materialtransport. Die hohe Leistungsfähigkeit in Kombination mit den kompakten Abmessungen, der vielseitigen Einsetzbarkeit und der modernen Technik machen den Cat 906M zu einem wichtigen Leistungsträger im Fuhrpark der Firma Schütz.“

Zu den Stärken des Cat 906M zählt neben der optimierten Z-Kinematik mit Parallelhub auch das elektronische Leistungsmanagement: Ein hydrostatischer Antrieb mit elektronischer Steuerung ermöglicht eine anpassbare Übertragung der Motorleistung auf den Boden und eine ausgezeichnete Geschwindigkeitsregelung, sodass die Maschine kurze Grabarbeitstakte erzielt und aufgrund ihrer Flexibilität eine Vielzahl von Arbeiten effizient bewältigen kann. Hoher Fahrkomfort, eine leistungsstarke Hydraulik und eine sehr gute Zugänglichkeit der Servicestellen runden das Gesamtpaket ab.

„Die verlässliche Qualität der Cat Geräte ist ein wichtiger Eckpfeiler für unseren Anspruch als flexibler und professioneller Dienstleister. Wir sind sowohl mit den Geräten als auch mit der Betreuung durch Zeppelin Österreich sehr zufrieden. Nicht zuletzt gibt es eine weitere Verbindung zwischen unseren Unternehmen, denn im selben Jahr, in dem unser Unternehmen gegründet wurde, begann auch die Geschichte von Zeppelin Österreich“, betont Geschäftsführer Ing. Franz Schütz abschließend.

Im Fuhrpark der Firma Schütz bewähren sich fünf kompakte Radlader Cat 906M nicht nur bei den engen Kanalbaustellen, sondern auch bei vielen anderen Aufgaben.
Von rechts: Geschäftsführer Baumeister Ing. Franz Schütz, Baumeister DI (FH) Alice Schütz (strategische Geschäftsführung), Karl Stifter (Prokurist, Abteilungsleiter Tiefbau, Firma Schütz) und Wolfgang Grün (zuständiger Betreuer der Firma Zeppelin Österreich) vor dem neuen, bereits fünften Cat 906M.
Hohe Leistungsfähigkeit auf engstem Raum: ein Cat 311F L der Firma Schütz bei einem typischen Einsatz in der Wachau.
Am Firmenstandort in Kottes werden nicht nur Betonfertigteile produziert, hier befindet sich auch die Zimmerei und Dachdeckerei.