Weingartner: sortenreine Cat Flotte und Fahrerschulungen als Schlüssel zum Erfolg

15.8.2026

Neben den Bereichen Erdbau und Transporte ist die Natursteinproduktion das zentrale Standbein der in Reinprechtspölla ansässigen Weingartner GmbH. Im Fuhrpark setzt das Unternehmen, das heuer sein 70-jähriges Jubiläum feiert, seit der ersten Laderaupe Cat 933 auf die Marke Caterpillar. Für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens bedeutet die enge Partnerschaft mit Zeppelin Österreich einen wichtigen Mehrwert.


Die Ortschaft Reinprechtspölla liegt in der Nähe des Manhartsberges, der als langgestreckter Höhenzug die Grenze zwischen Weinviertel und Waldviertel bildet. Hier gründete Anton Weingartner 1956 sein eigenes Unternehmen und begann in der Nähe von Harmannsdorf den Bitteschen Gneis abzubauen. Dieser ist nach einer Stadt in Tschechien benannt und wegen seiner plattigen Ausbildung unter anderem als Dekorstein für Trittplatten sehr gefragt. Sein Sohn Gerhard Weingartner startete Anfang der 1970er Jahre mit einem eigenen Unternehmen im Transport- und Deichgräbergewerbe. Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth übernahm er 1984 das Natursteinwerk von Anton Weingartner und führte die beiden Unternehmen im Jahr 2000 in der Weingartner GmbH zusammen, die kurz darauf um den Erdbau erweitert wurde.

Seit 2007 leiten Tochter Elisabeth Kölbl und ihr Mann Günter Kölbl das Unternehmen in dritter Generation. Sie legen Wert darauf, den rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten, sondern auch die sozial geprägte Unternehmenskultur eines Familienbetriebes. Dies zeigt sich unter anderem im Fuhrpark, wo auf die Ausstattungswünsche der Maschinisten Rücksicht genommen wird. Hier stehen für die verschiedenen Transport-Aufgaben Tieflader und eine umfangreiche Flotte von 2-, 3- und 4-Achs Lkw zur Verfügung, von denen viele auch mit einem Kran ausgerüstet sind.


Caterpillar Geräte

dominieren den Fuhrpark

Mitte der 1960er-Jahre wurde mit der ersten eigenen Baumaschine der Grundstein für den heute fast sortenreinen Caterpillar Maschinenpark gelegt. Es handelte sich um eine Laderaupe Cat 933 mit mechanischem Getriebe, die in einer Zeit, in der Hydraulikbagger kaum verfügbar waren, für verschiedene Aufgaben zum Einsatz kam. Schon bald darauf folgte ein Cat 922, ein Radlader mit Hinterachslenkung.

Heute besteht der Maschinenpark überwiegend aus Next Generation Geräten. Bei den Hydraulikbaggern verfügt die Firma Weingartner über einen Cat 301.8, einen neuen Cat 306, Cat 308, Cat 315, Cat 323 und Cat 329E. Dazu kommen bei den Radladern zwei Cat 908 und zwei Cat 950, wobei der jüngste Cat 950 im Jahr 2025 übergeben wurde. Weiters umfasst der Fuhrpark eine Laderaupe Cat 963C und einen Walzenzug Cat CS44. Die Partnerschaft mit der Firma Zeppelin umfasst aber auch einen Thwaites Dumper und Verdichtungsgeräte von Weber MT. Die Hydraulikbagger sind bis zum Cat 323 mit Powertilt ausgerüstet und können mit den verschiedenen Anbaugeräten für eine große Bandbreite an Aufgaben eingesetzt werden. Zur Verfügung stehen unter anderem Cat Hydraulikhämmer sowie Sortiergreifer, Reißzähne, Gitterfelslöffel, Erdbohrer oder Kehrbesen. Bei den Schnellwechslern, Löffeln, Schaufeln und verschiedenen Anbaugeräten handelt es sich fast ausschließlich um Produkte der Firma Winkelbauer.


Der richtige Stein für jedes Projekt

Im Abbaubetrieb werden die Sprengarbeiten seit einigen Jahren von den Profis der Firma Günther Schadn durchgeführt. Ziel der lockeren Sprengung ist es, möglichst große verwertbare Steinplatten zu erhalten. Im Anschluss an die Sprengung kommt dem Cat 329E eine wichtige Rolle zu, denn mit Reißzahn und Felslöffel übernimmt der erfahrene Maschinist die Vorsortierung des Materials. Große Wurfsteine werden ebenso zur Seite gelegt, wie kleinteiliges Material, dass im Anschluss zur Brech- und Siebanlage transportiert wird. Für die Rückverladung und den Transport zu den Aufbereitungsanlagen erweisen sich die beiden Cat 950, die jeweils mit einer 3,3 m3 Schaufel ausgerüstet sind, als ideales Arbeitsgerät.

Im Mittelpunkt der Vorsortierung steht jedoch das halbfertige Material, das in die neue Halle auf dem Betriebsgelände transportiert wird. Die Halle ist großzügig dimensioniert und bietet auch dem Cat 908 ausreichend Platz, um das Material in Bahnen auszubreiten. Hier erfolgen die weitere Sortierung sowie die manuelle Bearbeitung, bei der die Steine mit viel Erfahrung und handwerklichem Geschick in Platten aufgespalten werden. Auf diese Weise werden nicht nur Trittplatten oder Mauersteine hergestellt, sondern auch die sogenannten Spitzgrabenplatten, die eine Mindeststärke von 6 cm aufweisen und für Hangsicherungen oder Bachauslegungen zum Einsatz kommen. Ergänzend dazu werden mit den Aufbereitungsanlagen verschiedene Körnungen hergestellt. Darunter auch Zierkiese für den Garten- und Landschaftsbau, die farblich perfekt zu den Dekorplatten passen. Ein neue Feinsiebanlage soll in Zukunft eine noch höhere Qualität ermöglichen.

Fahrerqualifikation als Schlüssel zu

mehr Produktivität und Sicherheit

Mit der zunehmenden technischen Komplexität moderner Baumaschinen steigen auch die Anforderungen an die Maschinisten. Deshalb setzt die Firma Weingartner gemeinsam mit Zeppelin regelmäßig auf Fahrer- und Sicherheitsschulungen. Durchgeführt wurden diese bis vor kurzem von Wolfgang Grün, der das Unternehmen als Verkaufsberater der Niederlassung Wien von Zeppelin betreute (siehe Kasten).

Wolfgang Grün: „Wenn ich angesichts meines Wechsels in den Ruhestand an die Anfänge meiner Berufslaufbahn zurückblicke, dann zeigen sich sehr deutlich die weitreichenden Auswirkungen der Digitalisierung. Das gilt für die Bereiche Büro und Kommunikation ebenso, wie für die Technik in den Baumaschinen, die in den letzten Jahren sehr komplex geworden ist. Anlässlich der Übergabe des neuen Cat 308 habe ich mit der Firmenleitung daher vereinbart, nochmals eine Fahrer- und Sicherheitsschulung durchzuführen. Damit bietet die Firma Zeppelin ihren Kunden eine wichtige Hilfestellung bei der täglichen Arbeit und unterstützt die Bemühungen, wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Im Fokus der Fahrer- und Sicherheitsschulungen stehen nicht nur die Bedienfunktionen, sondern auch die tägliche Maschinenkontrolle, die richtige Schmierung von Anbaugeräten, die Vermeidung unnötiger Leerlaufzeiten sowie sicherheitsrelevante Details im täglichen Betrieb. Die regelmäßigen Auffrischungen sorgen dafür, dass auch neue Mitarbeiter moderne Maschinen effizient und sicher einsetzen können. Der Nutzen dieser Schulungen reicht weit über die Vermeidung von Bedienfehlern hinaus. Richtig geschulte Fahrer reduzieren Kraftstoffverbrauch, minimieren Verschleiß und vermeiden ungeplante Stillstände. Gleichzeitig verbessert sich die Arbeitssicherheit im anspruchsvollen Umfeld eines Natursteinbruchs deutlich.

„Die Durchführung regelmäßiger Fahrer- und Sicherheitsschulungen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Partnerschaft mit der Firma Zeppelin. Diese kostenlosen Nebenleistungen helfen uns dabei, die korrekte Wartung der hochmodernen Maschinen sicherzustellen, die Arbeitssicherheit zu erhöhen und die Effizienz zu steigern“, betont Firmenchef Günter Kölbl

Viele einfache Erdbauarbeiten können bereits heute mit der serienmäßigen 2D-Steuerung der Next Generation Geräte von Caterpillar ohne zusätzliche Hilfskraft erledigt werden. Das bedeutet eine große Kostenersparnis und auch eine Verbesserung der Arbeitssicherheit. Für die weitere Nutzung neuester Digital-Technik, etwa der 3D-Maschinensteuerung, bereitet sich bereits die nächste Generation vor: Sohn Max Kölbl absolviert in München zurzeit eine umfangreiche Ausbildung an einer Höheren Technischen Lehranstalt für IT-Technik.

Nicht nur deshalb blickt Firmenchefin Elisabeth Kölbl zuversichtlich in die Zukunft: „Vor meinem Einstieg in den elterlichen Betrieb war ich im Finanzwesen tätig. Daher hat die Kostenkontrolle und die damit verbundene Effizienzsteigerung für mich einen hohen Stellenwert. Die von Caterpillar zur Verfügung gestellte Telematik-Plattform VisionLink ist für mich ein wichtiges Werkzeug, um laufend über Verbräuche, Einsatzzeiten, Standorte oder anstehende Wartungen informiert zu sein. Und unser Sohn Max unterstützt uns bereits sehr tatkräftig dabei, das Unternehmen fit für den verstärkten Einsatz der Digitaltechnik zu machen. Wichtig für die erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens ist aber auch die Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin. Die hohe Qualität der Cat Gerät, die sehr guten Finanzierungsangebote, der hohe Wiederverkaufswert und die regelmäßigen Fahrer- und Sicherheitsschulungen sind wichtige Elemente für einen effizienten und sicheren Betrieb. Ich gehe davon aus, dass die ausgezeichnete Betreuung durch Wolfgang Grün von seinem Nachfolger Thomas Preissl fortgeführt wird. In diesem Sinne bedanke ich mich im Namen der ganzen Firma bei Wolfgang Grün und wünsche ihm alles Gute für seinen nächsten Lebensabschnitt“, so Elisabeth Kölbl abschließend.


www.weingartner.at

www.zeppelin-cat.at



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Der Steinbruch in der Nähe von Harmannsdorf, wo die Firma Weingartner den Bitteschen Gneis abbaut.

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Gerhard Weingartner (Kabine) und Anton Weingartner mit dem ersten Cat Gerät, der Laderaupe Cat 933.

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Seit 2007 leiten Elisabeth Kölbl, die Tochter von Gerhard Weingartner, und ihr Mann Günter Kölbl das Unternehmen.

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Vorsortierung des Materials mit dem Cat 329 und die anschließende händische Bearbeitung der Steine für die Natursteinplatten. 06 Errichtung einer Natursteinmauer mit dem neuen Cat 308.

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Fahrer- und Sicherheitsschulungen durch Wolfgang Grün an einem der beiden Cat 950, die unter anderem die Aufbereitungsanlagen versorgen.

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Staffelübergabe bei der Betreuung durch die Firma Zeppelin (von links): Branchen-Urgestein Wolfgang Grün bedankt sich bei Günter und Elisabeth Kölbl für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Mit demselben Engagement kümmert sich nun Nachfolger Thomas Preissl um die Anliegen der Firma Weingartner.

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Von rechts: Firmenchef Günter Kölbl, Günter Vollmann (Leiter der Niederlassung Wien, Zeppelin), Firmenchefin Elisabeth Kölbl, Max Kölbl, Thomas Preissl (Verkauf, Niederlassung Wien, Zeppelin) und ein Teil des Teams der Firma Weingartner mit Wolfgang Grün (2.v.li.).

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Wolfgang Grün wechselt in den Ruhestand Frisch von der Schulbank begann der geborene Waldviertler seine berufliche Laufbahn 1979 bei der Firma Eisner in Wiener Neudorf. Dort verfügte der damalige Vertriebspartner von Caterpillar in Österreich über eine moderne Niederlassung, in der Wolfgang Grün seine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolvierte. Für fast drei Jahre führte er danach in Libyen Schulungen für Caterpillar durch. Zurück in Österreich gründete er eine Familie und wechselte als Kundendienstberater zurück ins Waldviertel. Auf seine Anmerkung, dass es dort keine Cat Geräte gäbe, meinte sein Vorgesetzter trocken: „Die musst du dir selbst verkaufen.“ Das tat er auch und konnte 1994 mit einem Cat 950 seine allererste Baumaschine an die Firma Weingartner übergeben. Als erfolgreicher Verkaufsberater unterstützte er über mehr als drei Jahrzehnte zahlreiche Firmen bei der Erneuerung bzw. dem Aufbau ihres Fuhrparks. Zuletzt betreute Wolfgang Grün auch Bezirke südlich der Donau. Vor kurzem schloss sich der Kreis, denn bevor er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete, übergab Wolfgang Grün mit dem neuen Cat 308 auch sein letztes Cat Gerät an die Firma Weingartner. Sein Nachfolger ist Thomas Preissl, der als gelernter Baumaschinenmechaniker im Laufe seiner Karriere auch Erfahrungen als Werkstattleiter und im Ersatzteilwesen sammeln konnte. Er steht ab sofort für alle neuen und bestehenden Kunden als engagierter Ansprechpartner und Betreuer zur Verfügung.

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Mit ihren modernen Cat Geräten, darunter mehrere Next Generation Geräte, ist die Firma Weingartner für die verschiedensten Dienstleistungen bestens gerüstet.