Neuer Cat 980 XE zeigt seine Stärken im Werk Wanko der Firma Asamer - Baumaschinen

Info: IE Support

Neuer Cat 980 XE zeigt seine Stärken im Werk Wanko der Firma Asamer

11.04.2024

Neuer Cat 980 XE zeigt seine Stärken im Werk Wanko der Firma Asamer

Die Firmengruppe Asamer betreibt in Oberösterreich mehrere Standorte und hat sich in den Bereichen Kies, Stein, Beton, Recycling und Erdbau als leistungsstarker Partner für die Bauwirtschaft etabliert. Zur Firmengruppe gehört auch der Steinbruch Wanko in Meidling im Tale, wo neben Serpentin auch hochwertiger Granulit für verschiedene Abnehmer aufbereitet wird. Seit kurzem verstärkt hier ein neuer Cat 980 XE Radlader die Produktion, der mit seinem leistungsverzweigten Getriebe und hocheffizientem Betrieb dem hohen Umweltanspruch des Unternehmens gerecht wird.

Als breit aufgestellter Dienstleister kann die in Ohlsdorf ansässige Asamer Kies- und Betonwerke GmbH ihren Kunden auch professionelle Gesamtlösungen anbieten. Vom klassischen Aushub über Abbrucharbeiten, Außenanlagengestaltung, Steinschlichtungen bis hin zum hochkomplexen Wasserbau oder Deponie- und Schotterleistungen bietet das regional verwurzelte Familienunternehmen auf Wunsch alles aus einer Hand. Im oberösterreichischen Zentralraum betreibt die Firmengruppe Asamer sieben Kiesgruben, mit denen sie unter anderem die konstante Rohstoffversorgung der neun eigenen Betonwerke sichert.

Steinbruch Wanko: Abbaubetrieb im engen Dialog mit den Anrainern

Der südlich von Krems gelegene Steinbruch in Meidling im Tal besteht bereits seit 1898 und wurde 1928 von der Familie Wanko übernommen. Seit dem Jahr 2002 ist der Betrieb Teil der Asamer Firmengruppe. Pro Jahr werden hier bis zu 800.000 t farblich verschiedene Granulite und Serpentin abgebaut. Aus dem hochwertigen Granulit werden Splitte für Asphalt, Gleisschotter, Wasserbausteine und Straßenschotter produziert, der Serpentin wird für den Wege- und Straßenbau bzw. als Schüttmaterial verwendet. Hauptabnehmer für den Gleisschotter ist zurzeit die ÖBB. Über den Gleisanschluss wird der Gleisschotter in verschiedenen Korngrößen auch in andere Bundesländer transportiert.

Im Werk Wanko sind 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, darunter auch fünf Sprengmeister. Sie führen etwa alle zwei Wochen mit dem betriebseigenen Atlas Copco Bohrgerät die Bohr- und Sprengarbeiten durch. Der abgebaute Granulit wird durch einen Cat 374F Kettenbagger auf einen der drei Cat 775G Muldenkipper verladen. Sie transportieren das Material zum Aufgabebunker für die stationäre Anlage und müssen dazu in manchen Abschnitten bis zu 120 Höhenmeter bewältigen. In der stationären Aufbereitung wird zunächst der Feinanteil abgesiebt, das Material anschließend durch einen Backenbrecher zerkleinert und danach durch einen Kegelbrecher und eine Siebanlage zu Splitt oder Gleisschotter aufbereitet. Der Serpentin wird innerhalb des Abbaubetriebs durch eine raupenmobile Brechanlage zerkleinert und anschließend verhaldet.

Standortleiterin Angela Lechner ist seit fast 30 Jahren im Betrieb tätig. Für sie ist der partnerschaftliche Umgang mit den Anrainern eine Selbstverständlichkeit. Lechner: „Um die Staubbelastung für unsere Anrainer so gering wie möglich zu halten, haben wir vor einigen Jahren als Eigeninitiative eine wirksame Besprühungsanlage errichtet. Dazu haben wir auf einer Länge von ca. 3,5 km entlang der Hauptförderstrecken eine Eigenkonstruktion aus rund 50 Stehern errichtet, auf denen in 6 m Höhe die Besprühungsanlagen montiert sind. Über eine zentrale Steuerung können wir verschiedene Streckenabschnitte getrennt aktivieren. Gespeist wird die Anlage durch Oberflächenwasser, das wir im Betrieb sammeln und in gefilterten Zustand zu den Sprühdüsen leiten. Realisiert wurde die Anlage unter tatkräftiger Mithilfe der Kollegen aus Oberösterreich. Neben der selbstverständlichen Renaturierung haben wir zu den Anrainern auch einen Sichtschutzgürtel aus Sträuchern und Bäumen gepflanzt. Dazu kommt ein weiterer Lärm- und Sichtschutzwall, der ebenfalls bepflanzt wird. Wir engagieren uns aber auch direkt in der Gemeinde, unterstützen sie bei Projekten, leisten Aufklärungsarbeit im Kindergarten und in Schulen und pflegen die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen-Feuerwehr. Unsere Anstrengungen für einen möglichst grünen Abbaubetrieb werden gut angenommen, daher war es für uns wichtig, diesen Weg mit dem neuen Cat 980 XE und seiner modernen und effizienten Antriebstechnik weiter zu beschreiten.“

Neuer Cat Radlader 980 XE

Um die Anlagenleistung und die Effizienz in der Produktion zu steigern, aber auch aufgrund der länger werdenden Wegstrecken, kommen im Steinbruch Wanko heute nicht nur mehr, sondern auch größere Geräte zum Einsatz. So ist man in den letzten Jahren von den zuvor eingesetzten Cat 771 Muldenkippern, die von einem Cat 345 Bagger beladen wurden, auf die aktuellen Cat 775G in Kombination mit dem bereits erwähnten Cat 374F Bagger umgestiegen. Dazu Betriebsleiter Anton Freistätter: „Unsere Maschinisten sind große Fans der Marke Caterpillar, weil sie mit den Geräten sehr zufrieden sind. Sie werden in die Entscheidungsprozesse eingebunden, denn die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Produktivität.“

Vor kurzem trat auch der neue Cat Radlader 980 XE sein Dienst im Werk Wanko an. Eines seiner technischen Highlights ist das leistungsverzweigte Getriebe, das die Basis für ein hocheffizientes stufenloses Antriebssystem mit Parallelstrang bildet. Dieses kombiniert einen direkten mechanischen Strang vom Motor bis an die Räder mit einem hydrostatischen Variator. Die Maschinen kombinieren so die Vorteile des hydraulischen Antriebs mit denen des mechanischen Antriebs: Häufige Richtungswechsel bei der Lkw-Beladung im typischen Y-Muster laufen komfortabel mit sanften Übergängen, während die Maschinen beim Load-and-Carry mit hoher Last und viel Tempo keine Überhitzung fürchten müssen. Die Maschinisten zeigen sich begeistert vom Beschleunigungsverhalten, der Steigungsfreudigkeit und dem kraftvollen Einfahren ins Material. Da der Motor dabei stets im effizientesten Drehzahlbereich arbeitet, sind die Maschinen darüber hinaus besonders sparsam im Kraftstoffverbrauch. Außerdem werden die Schallpegel im Betrieb abgesenkt. Eingesetzt wird der neue Cat 980 XE mit einer 5,7 m3 Schaufel für die verschiedensten Aufgaben. Sie reichen von der Lkw-Verladung über die interne Material-Manipulation bis zum Aufschieben von Gleisschotter, Wiederherstellung der Wege und Rampen bis zu Arbeiten im Abbau.

Günter Vollmann, Leiter der Zeppelin Niederlassung Wien, betont: „Die XE-Generation beeindruckt nicht nur durch die stark verbesserte Treibstoff-Effizienz, sondern auch durch die Reduktion der Wartungskosten. Der sanfte Lastwechsel bedeutet für das ganze Gerät bei jedem Arbeitsspiel eine geringere Belastung.“

Auch für das Werk Wanko werden die Großgeräte-Investitionen durch die Asamer Firmenzentrale abgewickelt. Um Transportwege zu sparen, wird das Großgerät von der Firma Zeppelin in der Regel vom Hersteller direkt zum Kunden transportiert. Im Fall des Cat 980 XE gab es einen Zwischenstopp in der Niederlassung Linz, wo das Gerät entsprechend der Kundenwünsche adaptiert wurde. Für das Service zeichnet das Team der Zeppelin Niederlassung Wien verantwortlich, wobei der Standort in Meidling im Tale bereits seit rund 20 Jahren von Peter Fischer betreut wird.

1.jpg

Der neue Cat 980 XE im Werk Wanko. Die tiefe Systemintegration des von Caterpillar erstmals bei Radladern eingeführten XE-Getriebes verbessert zusammen mit dem Stufe V Motor die Kraftstoffeffizienz um bis zu 35%.

1A.jpg

Blick auf den Abbaubetrieb im Werk Wanko.

2.jpg

Bei der Geräte-Übergabe (von rechts): Günter Vollmann (Leiter der Zeppelin Niederlassung Wien), Standortleiterin Angela Lechner (Asamer, Werk Wanko), Betriebsleiter Anton Freistätter (Asamer, Werk Wanko), Peter Fischer (Kundendienstberater, Zeppelin Niederlassung Wien), Wolfgang Grün (Verkauf, Zeppelin Niederlassung Wien) und Maschinist Necati Ekiz (Asamer, Werk Wanko). Im Hintergrund rechts Sebastian Fischer (Technischer Angestellter, Asamer, Werk Wanko).

3.jpg

Maschinist Necati Ekiz (Asamer, Werk Wanko) zeigt sich nach einer kurzen Eingewöhnung an das leistungsverzweigte Getriebe vom neuen Cat 980 XE begeistert. Die zusätzliche, eichfähige Waage ermöglicht ihm eine exakte Lkw-Beladung.

4.jpg

Die moderne Technik sorgt auch für reduzierte Wartungskosten. Kundendienstberater Peter Fischer (Zeppelin Niederlassung Wien) betreut das Werk Wanko bereits seit 20 Jahren.

5.jpg

Der Cat 980M ist der zweite Leistungsträger im Materialumschlag.

6.jpg

Standortleiterin Angela Lechner und Sebastian Fischer erklären im Gespräch mit Baublatt.Österreich die zahlreichen Schutzmaßnahmen im Sinne der Anrainer.

7.jpg

Betriebsleiter Anton Freistätter (Asamer, Werk Wanko) ist mit der Produktivität der Cat Geräte ebenso zufrieden, wie mit der Service-Betreuung durch das Team der Zeppelin Niederlassung Wien.

8A.jpg

8C.jpg

8B.jpg

8C.jpg

Die Bilder zeigen den Cat 374F Kettenbagger mit einem 5 m3 Löffel im Ladespiel mit einer der drei Cat 775G Muldenkipper, den Cat 336 GC Kettenbagger bei Beräumungsarbeiten und einen Cat D8T Kettendozer aus dem Fuhrpark der Firmengruppe Asamer, der im Werk Wanko kurzzeitig für Planierarbeiten eingesetzt wird.

9.jpg

Jürgen Stoll ist als fachkundiger Leiter schwerpunktmäßig für die Sicherheit im Werk Wanko verantwortlich und wird als erfahrener Maschinist im Rahmen der Live-Demos die Cat Geräte der Firma Zeppelin auf der MAWEV-Show bedienen.

KONTAKT

Zeppelin Österreich GmbH 

Zeppelinstraße 2

2401 Fischamend